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Madeira
die legendäre Blumeninsel, ist eine kleine bergige Insel ca. 1000km südwestlich von Portugal.
Die Landessprache ist Portugisisch. An den üblichen Anlaufstellen für Touris spricht man englisch, manchmal auch deutsch.
Ein Mietwagen ist hier sehr praktisch. Man kann seine Ziele auch per Bus erreichen. Haltestellen gibt es zu Genüge.
Gute Wanderschuhe sind Pflicht, da selbst auf den "leichten" Wanderwegen entlang der Levadas oft unwegsame, verschlammte, unter Wasser stehende
Passagen und Tunnel zu überwinden sind. Für die Tunnel unbedingt Taschenlampe einpacken. Der längste Tunnel, den ich durchquerte, maß 2,3km.
Für die Höhenwege, z.B. vom Encumeada-Pass zum Pico Ruivo, sollte die Kondition stimmen. Die Wege sind allerdings sehr gut ausgebaut und gesichert.
Im Spätsommer 2010 waren die Höhenwege aufgrund von Waldbränden gesperrt. Der Zugang am Pico Arieiro war verbrettert. Und nach meiner Expedition muss ich zugeben: zu Recht.
Verbrannte Bäume und verwehte Aschehügel versperrten hier und da die Steige. Alleine auf weiter Flur konnte ich die unwirkliche Landschaft...
genießen wäre jetzt das falsche Wort. Der Norden blieb weitestgehend von den Bränden verschont, so dass der
immergrüne Charakter der Insel hier noch zu finden ist.
Felsige steile Ufer sind nicht unbedingt für einen Strandurlaub geeignet. Hier und da gibt's einige künstlich angelegte Sandstrände für einen Badetag.
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